Kreativ im Lockdown

Gleich ob ein pandemiebedingter Lockdown oder ein eher persönlicher - Kreativität lässt sich nicht aufhalten. Lockdown bedeutet nicht Untätigkeit. Unter vielleicht eingeschränkten Rahmenbedingungen waren auch die Künstler des Kunstvereins kreativ.

Die Ergebnisse zeigt der Verein nun nach längerer Corona-Pause im Rahmen einer neuen Ausstellung. Auch hier müssen wir uns etwas einschränken und verzichten daher auf eine offizielle Vernissage. Wir freuen uns dennoch auf viele interessierte Besucher.

Die Ausstellung findet statt in unserer Galerie in der Rappenwörthstr. 30 in Mörsch.

Öffnungszeiten sind jeweils Sonntags von 15 bis 18 Uhr in der Zeit vom 20.09. bis 18.10.2020.

Wir bitten, die aktuell üblichen Hygienemaßnahmen zu beachten.

Neue Ausstellung in Planung

Endlich geht es weiter und es wird in Kürze wieder etwas im Kunstverein geschehen. Die Türen der Galerie werden sich wieder öffnen unter Einhaltung der  gängigen Bestimmungen des Landes für Covid-19.

Die aktuelle Ausstellung "Lieblingsstücke", die zuletzt leider nur noch durch die Fenster betrachtet werden konnte, ist weiterhin unter diesem Link noch zu sehen:

Der Auftakt zur nächsten Ausstellung wird am 20. September sein, mit Werken der Mitglieder des Kunstvereins Rheinstetten e.V., mit dem Titel:

"Kreativ im Lockdown"

Wir freuen uns auf ihren Besuch.

Abschied von der Hauptstr. 30

Schon wieder obdachlos
Kunstverein Rheinstetten e.V. verabschiedet sich aus den Galerieräumen der Hauptstr. 30

Nach über 3 Jahren müssen wir - der Kunstverein Rheinstetten e.V. - die Galerie in der Hauptstr. 30 zum Ende des Jahres räumen. Die Liegenschaft wurde veräußert.

Nach der Gründung des Vereins in 2014, Stationen in der Hebelschule 2015 mit einer großartigen Ausstellung sowie im Autohaus Neuburgweier, haben wir Mitte 2016 in der Hauptstraße ein optimales „Zuhause" gefunden. Dieses Räume verlassen wir nun.

Verabschieden möchten wir uns mit Dankbarkeit. Dieser Dank gilt der Familie Helfer für die Unterstützung, und die Möglichkeit zur Nutzung dieser einzigartigen Räumlichkeiten, um die uns selbst gestandene Galerien aus Karlsruhe beneideten. Er gilt auch der Stadt Rheinstetten für die Förderung. Ohne die diversen Sponsoren wäre das eine oder andere Event nicht so großartig geworden. Und last but not least ein großes Dankeschön den Künstlern die einzigartige Kunst erschaffen und
präsentiert haben, sowie den zahlreichen Besuchern unserer Ausstellungen.

Wir hoffen und wünschen uns, dass wir in naher Zukunft wie gewohnt Künstler/Innen und deren Werke Kunstfreunden und allen Kunstinteressierten präsentieren können. Für Hinweise und Anregungen bezüglich geeigneter und kostengünstiger Räumlichkeiten sind wir sehr dankbar.

Wir verabschieden uns aus den Galerieräumen mit einer Veranstaltung. Im Rahmen der Finissage der noch laufenden Ausstellung von Gabriele Bernd treffen wir uns am Sonntag dem 8.12. ab 16 Uhr. Die Ausstellung ist bereits ab 14 Uhr geöffnet. Zum Programm gehört selbstverständlich die musikalische Untermalung durch unsere „Hausband" - die Spätlesen. Weitere Darbietungen befinden sich noch in Vorbereitung - man darf gespannt sein.

viele Grüße
Der Vorstand

"Lieblingsstücke"

Eröffnung des neuen Kunstraum vom Kunstverein Rheinstetten

Kunstverein Rheinstetten e.V. - Rappenwörthstr. 30
Kunstverein Rheinstetten e.V. - Rappenwörthstr. 30

Liebe Kunstfreunde,

Mit der Ausstellung „Lieblingsstücke“ eröffnet der Kunstverein Rheinstetten am Fr. den 6. März um 19 Uhr offiziell seine neuen Kunstraum in der Rappenwörthstr. 30.

Wie der Titel bereits erahnen lässt, präsentieren die Künstler des Vereins ihre persönlichen Lieblingsstücke der Öffentlichkeit.

Die Ausstellung geht vom Fr. 6. März bis So 29. März, die Öffnungszeiten sind wie üblich Do. 18:00 bis 20:00 Uhr, So. 15:00 bis 18:00 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei der Vernissage und/oder während der anderen Besuchszeiten.

viele Grüße
Kunstverein Rheinstetten e.V.

 

Lieblingsstücke beim Kunstverein Rheinstetten

In sich hinein schauen

Fließende Kunst: Gabriele Berndt stellt im Kunstverein Rheinstetten aus

Farbe Form Struktur: Gabriele Berndt stellt beim Kunstverein Rheinstetten aus. (Foto: Garcia)
ZUM ERSTEN UND LETZTEN MAL stellt Gabriele Berndt beim Kunstverein Rheinstetten ihre Werke in der Hauptstraße aus. Der Verein braucht eine neue Heimat. Foto: drei

„Und dann feiert der Verein richtig Abschied“, betont Gabriele Berndt. Es geht um den 6. Dezember, wenn nicht nur ihre Ausstellung im Kunstverein Rheinstetten mit einer Finissage enden wird, sondern auch rund fünf Jahre Kunst in den Räumen in der Hauptstraße 30. Erst Ende Oktober kam die überraschende Kündigung, da die Liegenschaft verkauft worden war und sich der neue Eigentümer von der attraktiven Lage spürbar höhere Mieteinnahmen erhofft, als der kleine Verein leisten kann.

Ende des Jahres müsse „alles weg“ sein, bedauert Berndt: „Wir wissen noch nicht, wo es hingeht“. Man suche nun dringend einen Raum in Rheinstetten, der zudem noch über einen Lagerraum für Materialien und Gegenstände des Vereins verfügt. Perspektivisch hoffe man, dass es in der neuen Stadtmitte geeignete Räumlichkeiten geben könnte: „Es wird noch geplant, aber ob wir berücksichtigt werden, weiß man noch nicht.“ An diesem Abend besucht auch Paula Rimmelspacher die Ausstellung. Sie setzt auf die Stadt. Denn die lege „ja Wert auf kulturelle Veranstaltungen.“ Hierauf setzt auch Berndt, man sei auf Unterstützung der Stadt angewiesen. Der Verein liegt ihr am Herzen, zumal sie vor fünf Jahren Gründungsmitglied war. Berndt hatte lange in Rheinstetten gelebt, ehe sie bald nach Vereinsgründung nach Karlsruhe zog. Die gelernte Technische Zeichnerin hat „diesen Bereich der Malerei als Ausgleich gebraucht, weil im Beruf alles festgelegt und genormt war. In ihren Arbeiten wird in auffälliger Weise ein sicheres Gespür für Material, Farben und Stimmungen sichtbar, das verblüfft. Ihre Arbeiten sind nicht gegenständlich und bieten dem sich einlassenden Betrachter kaum feste Ankerpunkte. Licht, Schatten, Farbverläufe und zurückhaltendes Konturieren führen die Erwartungen und Fantasien nur so weit, um nicht ganz verloren zu gehen. Diese geringe Unterstützung genügt allerdings, der Künstlerin und auch sich selbst einfach zu folgen und „in sich hinein zu schauen“.

Exemplarisch gelingt ihr dies bei ihrer Arbeit „Schweiz V“, die sie weit in ihre Kindheit zurückbringt. Mit 76 Jahren lebte sie mit ihrer Familie ein Jahr lang in der Schweiz. Berndt verbindet die gedrängte Atmosphäre mit einer engen Felsschlucht, durch die man damals oft gefahren sei. Berndt ist inzwischen Teil eines Gemeinschaftsateliers im Karlsruher Kreativpark auf dem Schlachthofgelände.

Mit freundlicher Genehmigung von Matthias Dreisigacker erschienen in der BNN.