Ausstellungsplakt

Manuela Karin Knaut — ”Freiraum”

Mit Manuela Karin Knaut präsentiert der Kunstverein Rheinstetten parallel zur Kunstmesse „art karlsruhe“ eine international tätige Künstlerin. „Freiraum“ lautet der Titel der Einzelausstellung, die am Freitag, 6. Februar, um 19 Uhr, in der Galerie des Kunstvereins eröffnet wird. 

„Freiraum“ steht für Offenheit, Bewegung und das bewusste Zulassen von Prozessen – für die Malerei als Raum des Denkens, Fühlens und Experimentierens. In ihren Arbeiten erforscht Manuela Karin Knaut Schichtung, Materialität und Erinnerung und schafft Bildräume zwischen Kontrolle und Loslassen. Knauts Werke lassen sich am besten als ständige Suche nach dem Unbekannten beschreiben. 

„Ich greife auf meine eigenen Erfahrungen zurück, beschäftige mich aber auch mit umfassenderen kulturellen und historischen Narrativen, da ich mir bewusst bin, dass der Einzelne immer in einem größeren Kontext steht. Themen wie Verlust, Erinnerung und der Lauf der Zeit kehren in meinen Arbeiten immer wieder, da ich mich mit der Komplexität der Existenz und den Überresten der Erinnerung auseinandersetze“, so Manuela Karin Knaut. 

Ob auf der Straße, im Austausch mit anderen Kreativen oder online – ihre Inspiration stammt aus dem Alltag und von den Menschen. Manuela Karin Knaut spielt mit Kontrasten, Unruhe und Wildheit, Chaos und Frieden, Abstraktion und Figürlichkeit. Sie verwendet viele verschiedene Stile, Medien und Techniken wie Siebdruck, Acrylfarben, Graffitit, Ölfarben und Tinte.

 
Manuela Karin Knaut (geboren 1970) lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Braunschweig. Sie erwarb einen Master of Arts in Bildender Kunst an der University of the Witwatersrand in Johannisburg (Südafrika). Ihre Werke wurden international in zahlreichen Ausstellungen und auf Kunstmessen weltweit gezeigt, darunter Länder wie Dänemark, Ghana, Großbritannien, Japan, Österreich oder der Schweiz. Außerdem präsentiert sich Manuela Knaut sehr erfolgreich als zeitgenössische Künstlerin auf Instagram. Ihr Profil @knaut_contemporary weist mehr als 100.000 Follower aus. 

Die Ausstellung „Freiraum“ ist vom 6. Februar bis 29. März in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten e.V., Rappenwörthstr. 30, 76287 Rheinstetten. Geöffnet ist donnerstags von 17-19 Uhr, sowie sonntags von 15-18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Am Sonntag, 15. Februar 2026, bleibt die Galerie geschlossen.

Plakat zur Ausstellung von Taha Bader im Kunstverein Rheinstetten

Taha Bader — ”Momente. Karatschi”

„Momente. Karatschi“ lautet der Titel der neuen Ausstellung, die am 29. November in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten eröffnet wird. Gezeigt werden Werke des Künstlers Taha Bader aus Halle an der Saale. 

Taha Bader hat schon als Kind gerne gemalt und gezeichnet. Seit 2020 widmet er sich leidenschaftlich der Malerei und seit 2022 sind seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. Mit der Präsentation im Kunstverein Rheinstetten werden seine Werke erstmals in einer Einzelausstellung im Südwesten Deutschlands zu sehen sein.

In den von ihm ausgewählten Arbeiten für diese Ausstellung untersucht der Künstler, wie Menschen in seiner ersten Heimat Pakistan öffentliche und private Räume nutzen. Er legt die Gefühle der Menschen frei und möchte sie sichtbar machen. In seiner zweiten Heimat Deutschland zeigt er, dass trotz aller kulturellen Unterschiede viele Empfindungen gemeinsam sind und das über die Kontinente hinweg. Der Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt mehr auf der Vermittlung von Emotionen als auf der Abbildung von Realität. Viele seiner Werke entstehen aus der Erinnerung heraus und verdichten Gesehenes, Gefühltes und Gehörtes. In jedem Gemälde öffnet sich ein Moment des pakistanischen Alltagslebens und dessen intimen Ritualen. Dabei sind Mütterlichkeit, Queer-sein, Matriarchat und alltägliches Leben von Menschen seine immer wiederkehrenden Themen. Die farbigen Gemälde bestehen aus schillernden Farbkompositionen, z.B. Mango-Orange und Kobaltblau, als weitere Referenz an sein Heimatland Pakistan. Dort ist die Mango eine der wichtigsten Früchte und das Kobaltblau wird seit Jahrhunderten in der islamischen Dekoration bei kostbaren gefliesten Oberflächen genutzt. Freuen Sie sich mit uns auf eine spannende Ausstellung.

Taha Bader (geb. 1991 in Karatschi, Pakistan), lebt seit 2016 in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt. Er ist ausgebildeter Digitaler Produktdesigner (B.A. Karatschi, M.A., Dessau). Von 2016 – 2018 absolvierte er in der Bauhausstadt Dessau den Master in Integrated Design.

Die Vernissage findet am Samstag, 29.11.2026, um 19 Uhr stattet. Zu sehen ist die Ausstellung vom 29.11.2025 bis 18.01.2026 in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten e.V., Rappenwörthstr. 30, 76287 Rheinstetten. Geöffnet ist donnerstags von 17-19 Uhr, sowie sonntags von 15-18 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Am 25.12.2025 und am 1.1.2026 bleibt die Galerie geschlossen.

Plakat zur Ausstellung

Emil Wachter ”Rendez-vous in Rosa”

Der renommierte Künstler Prof. Emil Wachter wurde am 29. April 1921 in Neuburgweier geboren, ist dort aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach dem Schulabschluss und Kriegsdienst studierte er Theologie und Philosophie, Malerei und Bildhauerei. Ab 1952 betätigte er sich als freischaffender Künstler, war Leiter einer Malklasse an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und wurde 1983 zum Professor honoris causa ernannt. Er starb am 12. Januar 2012 in Karlsruhe.

Wie kaum ein anderer Künstler seiner Zeit stand sein Leben und Schaffen im Zeichen seines Glaubens und der geistigen und ästhetischen Auseinandersetzung mit der christlichen Heilsbotschaft. Das Werk von Emil Wachter ist kaum überschaubar. Er schuf umfangreiche Auftragsarbeiten und und präsentierte seine Werke in Ausstellungen im In- und Ausland. Zahlreiche Kunstwerke des Ehrenbürgers schmücken auch den öffentlichen Raum in Rheinstetten – sie zieren Kirchen, Gebäude, Plätze und Räume in der Stadt. Was Emil Wachter nach dem Zweiten Weltkrieg mit einem Kunstwerk, dem Krieger-Ehrenmal, auf dem Friedhof in seinem Geburtsort Neuburgweier begann, findet bis heute eine beeindruckende Fortführung. Dies möchte der Kunstverein im Jahr des Stadtjubiläums Rheinstettens durch die Ausstellung in seiner Galerie in Erinnerung bringen und würdigen.

Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten aus dem Zyklus „Rendez-vous in Rosa“ sind kleinformatige Aquarelle/Tuschen, entstanden im Jahr 2005.
Emil Wachter schrieb dazu: 30 Aquarelle/Tuschen auf Trägerblatt 50x35cm, im Klang Rosa / Grau / Blau / etwas Rot. Ein besinnliches Beieinander fragender oder staunender Vögel. Leicht und humorvoll sind diese Vogeltuschen und Aquarelle und man spürt beim Betrachten die Liebe und Achtung, mit denen Emil Wachter seinen Vogelwesen begegnete und sie auch betitelte.

Freuen Sie sich auf das Staunen und Schmunzeln über die wenigen aber sehr ausdrucksstark gesetzten Pinselstriche der ausgestellten Bilder, in denen der begnadete Künstler besondere Individuen skizzierte und charakteristische Kommentare dazu hinterlassen hat. Darüber hinaus können Sie im ausgelegten Kunstführer „EMIL WACHTER. Kunst in Rheinstetten“ seine weiteren Kunstwerke in Rheinstetten entdecken und wiedererkennen.

Die Vernissage findet am 26. September 2025 um 19:00 Uhr statt. Zu sehen ist die Ausstellung vom 26. September bis 26. Oktober 2025 in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten e.V., Rappenwörthstr. 30, 76287 Rheinstetten. Sie ist donnerstags von 17-19 Uhr, sowie sonntags von 15 -18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

 

Edith Weishaupt ”sein”

Vom 13. Juni bis 20. Juli 2025 präsentiert der Kunstverein Rheinstetten Werke der Künstlerin Edith Weishaupt.

Die Malerin und Bildhauerin Edith Weishaupt lebt und arbeitet in Frankweiler in der Pfalz. Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist sie in Forchheim. Später besuchte sie viele Seminare und Schulungen rund um die künstlerischen Techniken Zeichnung, Radierung und Malerei. Dazu kamen Kurse zur Freskomalerei und Steinbildhauerei. Als Kursleiterin für Aquarell, Aktzeichnung und Steinbildhauerei arbeitete sie selbst dann in Karlsruhe und Lobsann/Frankreich. Ihre Werke wurden schon in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Frankreich präsentiert.

Ihre Inspiration bekommt die vielseitige Künstlerin von der Musik, der Natur und den Menschen. Ebenso lässt sie sich von den vielfältigen Erscheinungen des Seins in der sichtbaren, wie auch unsichtbaren Welt inspirieren. Viel Freude bereitet ihr beim Kunstschaffen das Spiel mit gefundenen Materialien, zu denen sie eine Beziehung spürt und aufbaut.  

Sie hat die Erfahrung gemacht, dass man der Welt nicht sicherer entschwinden kann als durch die Kunst; aber auch, dass man sich nicht besser mit der Welt verknüpfen kann als durch die Kunst. Die Ausstellung „sein“ lädt dazu ein, in die Welt des Seins einzutauchen und die wunderbaren Werke von Edith Weishaupt zu entdecken. 

Die Vernissage findet am 13. Juni 2025 um 19:00 Uhr statt. Zu sehen ist die Ausstellung bis 20. Juli 2025 in der Galerie des Kunstvereins Rheinstetten e. V., Rappenwörthstr. 30, 76287 Rheinstetten.

Geöffnet ist die Ausstellung donnerstags von 17 – 19 Uhr, sowie sonntags von 15 – 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.